Sonntag, Muttertag, Pfingsten ...
Mit dem Liebsten nett gefrühstückt, bevor er zur Arbeit musste, Mutter mit einem Telefonanruf beglückt, die Wäsche tummelt sich lustig in der Waschmaschine, ich vergnüge mich am Powerbook mit dem Lesen von Blogs, etwas das ich schon lange nicht mehr gemacht habe, und stosse dabei bei diesem Herrn auf eine lustigen Blogeintrag, der mich selber in meine Jugendzeit zurückversetzt und mich dazu animiert meine alte Fun Boy Three Platte rauszukramen. Jawohl: Platte wie in "Schallplatte", nix CD.
Ob mir von den Menschen aus meinem Umfeld, hier in München, irgendjemand glaubhaft abnimmt, dass ich mich früher im Ratinger Hof herumtrieb, auf Demos ging und . . . naja einige Dinge muss ich ja nicht niederschreiben, man soll der Phantasie nicht den Raum zum Blühen beschneiden. Niemand aus meinem heutigen Umfeld hier kannte mich bevor ich 36 war. Und wenn ich in der Heimat bin, dann kennt mich keiner dort nach meinem 25. und dann gibt es die Menschen, die mich in den Jahren dazwischen kannten.
Ausser meiner Familie kennen mich also alle anderen Menschen nur in bestimmten Phasen meines Leben., für niemand bin ich ein komplettes Bild. Da sollte es mich also weniger wundern, wenn man mich komisch ansieht wenn ich plötzlich etwas sage oder von mir preisgebe, dass in ihren Augen gar nicht zu mir "passt".
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